Fussboden perfekt reinigen

Es gibt diese Arbeiten des profanen Alltags, die leicht zu übersehen sind, um die man aber dennoch nicht umhin kommt – Putzen, Reinigen, das Haus sauber halten eben. Verweigert man sich dieser, zugegeben, nicht immer unbedingt prickelnden Hausarbeit zu lange, dann steht bald jeder Teil der eigenen vier Wände vor Dreck. Und wer will das schon? Es muss ja nicht jede Flüche und jedes Möbelstück im Haus gleich klinisch rein sein, aber ein wenig Sauberkeit schafft doch einen enormen Wohlfühlfaktor daheim. Und wenn der Dreck weg ist, ist es nicht nur schöner zu Hause, sondern auch deutlich hygienischer – und damit gesünder.

Der Fußboden als Dreck-Magnet

Dreckige Fliesen

Dreckige Fliesen müssen gereinigt werden

Vor allem Fußböden sind besonders gefährdet, wenn es um Ansammlungen von Dreck geht. Alles Mögliche wird unter Schuhsohlen von draußen herein getragen, das ein oder andere fällt auch schon mal unbeabsichtigt im Alltag zu Boden und bleibt dann erst mal da – ein kleiner Kaffeefleck, ein umgestoßenes Bier oder Brotkrümel aus dem Toaster. Die Liste ist lang und wer sich einmal einem Experiment unterziehen will, wird hinterher wohl staunen, was da alles so auf dem Boden liegt, klebt und unter Umständen wächst und gedeiht: einfach mal eine Woche den Küchenboden in einem 4-Personen-Haushalt nicht mehr reinigen und dann einen freien Nachmittag damit verbringen, die einzelnen Flecken und klebrigen Unreinheiten den genauen Substanzen zuordnen, von denen diese stammen – ein großer Spaß für die ganze Familie. Dieses Experiment hat auch einen gewissen Ekelfaktor – umso größer ist dafür dann der Wohlfühlfaktor, nachdem man die Sauerei wieder bereinigt hat. Denn Böden sind dank der Schwerkraft der Dreck-Magnet im Haus schlechthin und deshalb also ein gutes Terrain, um sich über die Reinigung einmal Gedanken zu machen und an dieser Stelle ein paar Tipps zu geben. Schließlich soll die Reinigung perfekt werden, ohne dass man dafür gleich die gesamte Freizeit opfert.

Grundlagenforschung

Zunächst einmal gilt es, zwei Faktoren zu untersuchen – die Beschaffenheit des Fußbodens und dann die Art der Verunreinigung. Dass man Rotweinflecken auf einem Perserteppich nicht mit einem Mob wischt und bei Farbflecken auf Laminat nicht mit einem Besen weiter kommt, dürfte einleuchten. Aber eigentlich fängt das Dreck-Wegmachen schon damit an, den Dreck einfach so gut es geht zu vermeiden – ohne gleich als pedantisch zu gelten. Aber es ist nicht zu viel verlangt, wenn die Familie und der Besuch das Haus oder die Wohnung nicht in Schuhen betritt, sondern diese an der Haustür auszieht. In ganz Asien ist das Gang und Gäbe, denn hier sitzt man meistens auf dem Boden, isst dort und wickelt das Baby. Da kann man auf Straßendreck schon mal gut verzichten. Wer das aber nicht möchte, muss sich auf doppelte Putzeinsätze einstellen.

Ohne Helfer geht es nicht

Jeder Fleck, jede Unreinheit bedarf einer Methode. Hierbei ist es wichtig, auch das richtige Werkzeug bereit zu haben. Man bekommt ohne einen Hammer auch keinen Nagel in die Wand und Limonadenflecken auf Fließen gehen ohne Wisch-Werkzeug auch nicht wieder weg.

Jeder gute Haushalt hat deshalb ein ganzes Arsenal an kleinen Helfern für die Reinigung jeder Art von Fußboden im stillen Kämmerlein – Wisch-Mob, Besen unterschiedlicher Härte, Dampfsauger, Staubsauger mit passenden Aufsätzen und für die Badezimmerfugen auch gerne eine Zahnbürste. In unserem Dampfbesen Test finden Sie auch Informationen, wie man mit Dampf reinigt.

Direkt daneben im Regal sollten sich einige Reinigungsmittel finden, die auch halten, was sie versprechen. Um sich des gewünschten Effekts sicher zu sein, bedarf es einer Testphase der verschiedenen Mittelchen aus dem Supermarktregal. Nicht immer ist das teuerste und am meisten angepriesene auch das beste Putzmittel. Die sicherste Methode allerdings, um einen Fußboden auch langfristig sauber und schön anzusehen zu halten, ist die Regelmäßigkeit der Reinigung. Damit vermeidet man, dass sich der Dreck wirklich festsetzen kann. Die groben Flecken macht man einfach am besten sofort nach dem Entstehen wieder weg. Aber wie auch immer – Hauptsache der Boden ist sauber – für den Wohlfühlfaktor daheim und die Hygiene.